Calm: Ruhe in Bildern

Ruhe: Ein fast verlorenes Gut in unserer schnelllebigen, immer verbundenen Gesellschaft. Ein Bildschirm hier, eine Benachrichtigung da, eine neue Serie dort. Wir leben in einer Zeit in der man sich zwingen muss abzuschalten.

Bücher werden darüber geschrieben, Studien werden durchgeführt und alle kommen zu ähnlichen Schlüssen: Wir verbringen zu viel Zeit mit Bildschirmen vor dem Gesicht. Unsere Augen und vor allem unser Gehirn kommt so gar nicht mehr richtig zur Ruhe.

Blaues Licht, die Verlängerung des Tageslichts

Seit ein paar Jahren haben die Bildschirmgeräte unserer Wahl auch einen extra Modus, um uns, wenn es draussen dunkel wird, nicht mehr mit blauem Licht zu stressen. Man kann die Farbtemperatur anpassen und so dem Gehirn auch bei einer Nachtschicht nicht noch länger Tageslicht suggerieren.

Klar, wenn es um Farben geht, bspw. bei der Videobearbeitung, Design oder Fotografie, wird das etwas schwieriger. Trotzdem schon mal eine Entwicklung in die richtige Richtung.

Schnee und Himmel
Schnee und Himmel

Weg vom Screen

Um uns Nutzern bewusst zu machen wie viel Zeit wir eigentlich vor dem Bildschirm verbringen, hat bspw. iOS, das Smartphone Betriebssystem von Apple, einen integrierten Tracker, der misst wie viel Zeit wir mit dem Gerät verbringen und von welchen Apps wir uns die meiste Zeit rauben lassen.

Als diese Neuerung in iOS erschien, habe ich ganz genau geschaut welche Apps wie lange auf meinem Bildschirm laufen. Mittlerweile schaue ich nur noch die tägliche Durchschnittszeit an, wenn mir iOS am Sonntag die Zusammenfassung der letzten sieben Tage präsentiert.

Lichter im Regen
Lichter im Regen

Selbstverständlich ist die Zeit bei einem Menschen wie mir, der hauptsächlich am Bildschirm arbeitet, viel zu hoch. So verbringe ich alleine an meinem Smartphone bis zu 28 Stunden pro Woche mit aktivem Bildschirm. Dazu kommt noch etwa 1-2 Stunden am iPad pro Tag und ca. 4-6 Stunden täglich am Computerbildschirm.

So verbringe ich fast die Hälfte einer ganzen Woche am Bildschirm. Das ist natürlich sehr viel, viel zu viel für meinen Geschmack.

Hit Refresh

Da ich viele Apps auf meinem Smartphone auch zum Arbeiten brauche, kann ich diese schlecht löschen. Letztes Jahr habe ich 2 Sachen gemacht, die meine Bildschirmsucht schon massiv einschränkten:

  1. Vibrationsalarm ausgeschaltet, mein Handy ist fast immer still.
  2. Bei den meisten Apps die Benachrichtigungen deaktiviert.

Das hat mich schon mal einiges ruhiger gemacht. Als nächstes habe ich vor das Smartphone in Pausen nicht mehr anzuschauen und nicht mehr aufs Klo mitzunehmen.

50 Shades of Green
50 Schades of Green

Jetzt aber zurück zum Titel, Bilder und Ruhe bitte!

Manchmal gelingt es mir ein Bild zu schiessen, dass für mich Ruhe ausstrahlt. Bei diesen Bildern überlege ich sehr oft, ob ich diese nicht auch in unserer Wohnung aufhängen sollte. Gerne schaue ich die Bilder an und erinnere mich daran, wie ich mich gefühlt habe, als ich vor dem Motiv stand und abgedrückt habe.

Nachfolgend eine Auswahl meiner Lieblingsbilder zum Thema Ruhe in Bildern:

Bevor du gehst…

Was sind deine Tipps gegen zu viel Bildschirmzeit? Wie gehst du im Alltag damit um? Was hat dir geholfen deinen Kopf zur Ruhe zu bringen? Und natürlich, welches ist dein Lieblingsbild?

Von Silvan

Silvan Hagen ist ein Unternehmer, Programmierer und Foodgärtner aus der Schweiz. Er lebt mit seiner Partnerin in Zürich. Dies ist sein persönlicher Blog.

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